ICH AM GIPFEL

Eine Frauenalpingeschichte

12.12.2016 - 30.11.2017

 

 

Frauen haben im alpinen Raum von Anfang an eine wichtige Rolle gespielt. Als Hochtouristinnen und Bergsteigerinnen haben sie die Alpenregion schon frühzeitig für sich entdeckt. Die Ausstellung, die das Frauenmuseum Meran vom Frauenmuseum in Hittisau (A) als Leihgabe übernommen hat stellt Lebensgeschichten und Lebensentwürfe der bergsteigenden Frauen vor, spürt Vorurteilen und Anfeindungen nach, zeigt die Selbstermächtigung von Alpinistinnen auf und untersucht Differenzen bezüglich deren Beweggründe.

 

Gleichzeitig wird ein Blick auf jene Frauen gelenkt, die immer schon in den Bergen gelebt und gearbeitet haben: Bergbäuerinnen, Sennerinnen, Hirtinnen, Trägerinnen, Schmugglerinnen, Hüttenwirtinnen, Älplerinnen.

 

Auch in der Welt der Sagen und Mythen spielen Frauenfiguren eine zentrale Rolle, von den Saligen und Frauen der Fanes bis zu den Berggöttinnen des Himalaya.

 

 

 

Kultur und Sozialgeschichte

 

Doch gibt es einen spezifisch weiblichen Blick auf die Berge? Fest steht, dass zahlreiche Künstlerinnen, Literatinnen, Fotografinnen, Filmemacherinnen und Wissenschaftlerinnern sich intensiv mit den Bergen auseinandergesetzt haben und es noch immer tun.

 

Mit dieser Ausstellung wird das Thema „Frauen und Berg“ erstmals umfassend in einer Ausstellung dokumentiert und vermittelt. In den vergangenen zwei Jahrzehnten wurden unterschiedliche Ausstellungen zum Thema Alpen realisiert. Dennoch wurde die Rolle von Frauen in der Regel nur marginal oder als Exkurs aufgezeigt.

 

 

 

Die Ausstellung wurde kuratiert von Stefania Pitscheider, Leiterin Frauenmuseum Hittisau & Ingrid Runggaldier, Autorin des Buches Frauen im Aufstieg.