Öffnungszeiten: Mo-Fr 10h-17h (letzter Einlass 16:30h) | Sa 10h-12:30h (letzter Einlass 12h) | So geschlossen
Sonderöffnungszeiten
Gastvitrine
Zum internationalen Jahr der Bäuerin haben wir in Zusammenarbeit mit der Bäuerinnenorganisation Südtirol eine Gastvitrine eröffnet. Sie erzählt von täglichen Herausforderungen, wachsende Verantwortung und der Kreativität, alles unter einen Hut zu kriegen.
Die Vitrine macht sichtbar, was Bäuerinnen seit Jahrhunderten leisten: Sie tragen Verantwortung für Hof, Familie, Tiere und Natur, pflügen, säen, ernten und verarbeiten. Oft sind sie die stillen „tragenden Säulen“ am Bauernhof – mit körperlicher, emotionaler und organisatorischer Arbeit, die vielfach unsichtbar bleibt.
Bei der feierlichen Eröffnung am 05. März 2026 betonte Museumsdirektorin Julia Aufderklamm, wie wichtig es ist, diese Last und Leistung endlich öffentlich anzuerkennen. Der Abend war geprägt von weiblicher Solidarität, Wiedererkennen und Austausch.
Das Museum wird zu einem Resonanzraum für Erfahrungen, die lange übersehen wurden – und lädt dazu ein, mit Klischees aufzuräumen und neue Perspektiven auf Frauen in der Landwirtschaft zu gewinnen.
Das Internationale Jahr der Bäuerin 2026 (auch „Internationales Jahr der Frauen in der Landwirtschaft“) ist eine UN-Initiative, die die vielfältigen Beiträge von Frauen in der Landwirtschaft – als Bäuerinnen, Unternehmerinnen, Mütter und Innovatorinnen – weltweit sichtbar machen und würdigen soll.
Die Vereinten Nationen haben 2026 offiziell zu diesem Jahr erklärt, um die oft unterschätzte Rolle von Frauen bei Ernährungssicherheit, ländlicher Entwicklung und Betriebserfolg hervorzuheben. Es geht um Anerkennung ihrer Multitalente (z. B. als Springerinnen, Führungskräfte oder Erfinderinnen neuer Betriebszweige), Bekämpfung struktureller Benachteiligungen (z. B. bei Betriebsübernahmen oder Führungspositionen) und Förderung besserer Rahmenbedingungen.