Pädagogisches Angebot

Geburtskulturen

Zielgruppe.: Ab der 3. Klasse Mittel-, Oberschule und Berufsbildung

Das EU-Projekt „Birth Cultures“ – Geburtskulturen lädt mit seiner Wanderausstellung zu einer Reise durch Geschichten und Traditionen rund um Geburt und Mutterschaft ein. Die Bedingungen, die eine Schwangerschaft und Geburt begleiten, prägen unser Leben. Geburtskultur ist die Art und Weise, wie der Start ins Leben von einer Gesellschaft gestaltet wird und welche Rahmenbedingungen sie dafür schafft. Neben traditionellem Hebammenwissen sind medizinische Errungenschaften zu sehen, Rituale aus aller Welt rund um die Geburt und den Schöpfungsmythen. Die Ausstellung gibt Einblick in die Alltags- und Lebenskultur der Menschen, hilft uns physiologische Prozesse zu verstehen, berücksichtigt die aktuellen Erkenntnisse und hinterfragt die Möglichkeiten der heutigen Reproduktionstechnologien. Geburtskulturen erzählen von Frauengeschichten, Leibfeindlichkeit und grundlegenden Menschenrechten. Es sind persönliche Zugänge und Erfahrungsberichte sowie Kunstwerke, die das Thema erweitern und neue Sichtweisen einbringen.

Nach einer Führung können wir Anregungen für Nachbereitungen geben.

Ich bin ich. Gender – Was hat das mit mir zu tun?

Foto: OEW Organisation für Eine solidarische Welt

Zielgruppe.: Ab der 3. Klasse Mittel-, Oberschule und Berufsbildung

Müssen Mädchen eigentlich immer schön sein und Jungs stark? Ausgehend von Alltagsbeispielen gehen wir interaktiv der Frage nach, was es heute bedeutet, Frau, Mann oder jemand zu sein, der sich keiner der beiden Gruppen zuordnet. Dabei sprechen wir auch über einengende Geschlechterrollen, Schönheitsideale und Sexismus in den Medien. Gemeinsam entwickeln wir Strategien für ein respektvolles Miteinander, welches jeder Person erlaubt, so zu sein, wie sie möchte.

Für das Angebot kommen Vermittlerinnen des Frauenmuseums oder der OEW in die Schulen.

Dauer: 2 h

Anmeldung und weitere Informationen: bildung@oew.org, Tel.:  0472 208 205  

Kosten: 80 Euro plus 25 Euro Planung plus Fahrtspesen

Veranstalter: OEW (Organisation für Eine solidarische Welt) gemeinsam mit Frauenmuseum

Dauerausstellung

Dauerausstellung des Frauenmuseums Meran. Foto: Georg Hofer.

Zielgruppe: Mittel- und Oberschule

Der rote Faden der permanenten Ausstellung beginnt mit der Teilnahme der Frauen am französischen Revolutionsgeschehen 1789 und der Menschenrechtlerin Olympe de Gouges.

Gezeigt werden zum einen Frauen im Zentrum der Geschichtsschreibung, Ausschnitte der Frauenemanzipation werden thematisiert und damit wichtige Vertreterinnen der jeweiligen Zeitepochen. Zum anderen geht es um aktuelle Dauerbrenner der feministischen Bewegungen wie Rollenverhalten, Stereotypen, Schönheit, Gender, Care und Berufstätigkeit.

Frauengeschichte wird mit den traditionellen Erzählmitteln des Frauenmuseums – Mode, Accessoires und Alltagsgegenstände, Bilder und Statistiken – „eingekleidet und ausgestattet“.