Die permanente Ausstellung

Aufgrund unserer Sammlung führt ein roter Faden mit Mode, Accessoires und ausgewählten Alltagsgegenständen durch das Museum. Wir gehen davon aus, dass die Mode der Spiegel der Gesellschaft ist und interpretieren aufgrund ihrer verschiedensten Spielarten den Zeitgeist der jeweiligen Epoche.

 

Die neue permanente Ausstellung des Frauenmuseums ist wie eine Geschäftsstraße mit Schauvitrinen aufgebaut. Doch an Stelle von Schaufenstern mit käuflichen Kleidungsstücken und Modeartikeln wird das Frauenbild der letzten 200 Jahre anhand von Kleidern und Accessoires aufgezeigt.

 

Die Ausstellung steht im Spannungsfeld: einerseits werden schöne Kleider und Accessoires aus der reichhaltigen Sammlung des Museums gezeigt, andererseits wird mit diesen Kleidern die Geschichte der Frauenbilder und -rollen in unserer Gesellschaft aufgezeigt, die nicht immer nur schön ist. Dennoch besteht der Anspruch, keinen Zeigefinger zu erheben.

 

Die Erzählung der Frauenbilder und -rollen erfolgt von innen nach außen - begonnen bei der Haut über die Körperformen, die Bekleidung der Beine - Strumpfhosen, Röcke, Hosen -, dem Becken, die Bedeutung der Haare und der Kopfbedeckungen bis hin zu den Arbeiten innerhalb und außerhalb des Hauses.