Geschichte des Frauenmuseums

Die Entstehung des Frauenmuseums hängt eng mit der Lebensgeschichte der Gründerin selbst, Evelyn Ortner (1944-1997), zusammen.

 

Die gebürtige Vorarlbergerin hat im Alleingang 1988 das Museum für Kleid und Tand unter den Lauben 68 gegründet. Seit 1993 wird es von einem Verein geführt.

 

Das ganzjährig geöffnete Museum hat sich in seiner permanenten Ausstellung des Frauenmuseums auf die Kultur- und Alltagsgeschichte aus weiblicher Sicht spezialisiert: die Darstellung von Frauenidealen, -bildern und -rollen im 19. und 20. Jahrhundert anhand von Kleidern, Accessoires, Alltagsgegenständen, Büchern und Dokumenten.

 

In Sonderausstellungen und verschiedensten Veranstaltungen wird das Repertoire an frauenspezifischen und gendersensiblen Themen von Jahr zu Jahr erweitert.

 

Das Frauenmuseum Meran setzt sich für eine Sensibilisierung für Frauengeschichte, aber auch für die Diskussion von aktuellen Themen sowie der Chancengleichheit ein. In Meran ist es zu einem regen Kulturzentrum geworden, in dem auch umweltbewusste und soziale Themen behandelt werden.

 

Es engagiert sich für eine Netzwerkarbeit auf lokaler und internationaler Ebene und ist bis auf weiteres der Knotenpunkt der International Association of Women's Museums (IAWM).

 

Gründerin Evelyn Ortner