Das Frauenmuseum in einem historischen Gebäude

1309 wude das Klarissenkloster am Meraner Kornplatz durch Erzherzogin Euphemia erbaut.

 

500 Jahre prägte diese landesfürstliche Stiftung das Meraner Stadtbild. Neben der Pfarrkirche St. Nikolaus war die Klosterkirche der bedeutendste Sakralbau der Stadt. Die Klarissinnen waren zudem das einzige mittelalterliche Frauenkloster Merans.

Das Kloster war Zentrum der Marienverehrung, Schule für junge Mädchen, beherbergte lokale Bruderschaften und Zünfte, war Begräbnisstätte vieler lokaler BürgerInnen und Adeliger.

 

1782 hob Kaiser Joseph II alle Klöster auf. Die Schwestern mussten das Ordenshaus verlassen.

 

1923 erwarb es die Spar- und Vorschusskasse. Aus ihr entstand die Volksbank, die noch heute den unteren Teil selbst belegt. Die Fresken der Kirche wurden dokumentiert, teilweise abgenommen und im Großen Kreuzgang wieder angebracht.

 

2010 wurden die beiden obersten Stockwerke für das Frauenmuseum adaptiert und von der Gemeinde Meran für das Frauenmuseum angemietet und 2011 feierlich eröffnet.